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GE(h)ZEITEN - Meine Caminos

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Meine
Caminos
GE(h)ZEITEN
In den Jahren 2002 - 2008 haben die Mitglieder der Nesselwanger Bürgerwerkstatt Kultur das Projekt GE(h)ZEITEN entworfen und umgesetzt. Die katholische und evangelische Kirche, der Markt Nesselwang und die Nesselwang-Marketing GmbH haben das Projekt mit unterstützt. Ohne Mithilfe von Ehrenamtlichen und von Sponsoren wäre dieser Besinnungsweg nicht möglich gewesen.

Auf dem Besinnungsweg findet man sechs Stationen:

   Ich mache mich auf den Weg
   Zeit für mich
   Zeit für andere
   Zeit für Gott
   Zeit für die Schöpfung
   Die Zeit läuft weiter

Die reine Gehzeit beträgt etwa eine Stunde.
Durch Anklicken des obigen Bildes können Sie ein ganz kurzes Video sehen.
Mehr Informationen einschließlich des Downloads des Textheftes zum Besinnungsweg finden Sie hier auf der Seite des Marktes Nesselwang.
An jeder Station findet man an der Hauptstele einen einführenden Text.
Am Ende der Station findet man auf einer kleineren Stele einen Spruch, der einen auf dem weiteren Weg begleiten kann.
Der Name GE(h)ZEITEN soll die Verbindung zwischen dem Gehen zwischen den Stationen und dem Wert der Zeit versinnbildlichen.  Zusätzlich soll er noch an das Auf und Ab des Meeres erinnern, wie es auch in unserem täglichen Leben passiert.
GE(h)ZEITEN möchte einem anbieten, bewusst über sein eigenes Leben nachzudenken.


Frei nach der offiziellen Broschüre
der Bürgerwerkstatt Kultur Nesselwang
Der Besinnungsweg startet offiziell an der Rindegger Tanne. Er hat nach meiner Messung mittels GPS eine Länge von 3,8 km und überwindet einen Höhenunterschied von 140 m.
Das gilt aber nur, wenn man mit dem Auto zum Parkplatz an der Rindegger Tanne fährt. Da ich am Nesselwanger Bahnhof starte kommen nochmals
3,8 km für den Hin- und Rückweg und 80 Höhenmeter dazu.

„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Macht euch nur von dieser Anschauung los ... tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“
Christian Morgenstern


„Seit unbekannter Zeit sind Pilger auf heiligen Straßen unterwegs.
Das Ziel ist dasselbe wie im Labyrinth – die Suche nach der Mitte."
Mittelalterliche Weisheit

„Wir wohnen Wort an Wort. Sag mir dein liebstes, Freund. Meines heißt: Du.“
Rose Ausländer

Rabbi Menachem fragte einmal einige gelehrte Männer, die bei ihm zu Gast waren: „Wo wohnt Gott?“ Da lachten sie ihn aus: „Wie redest du. Die Welt ist doch voll von Gottes Herrlichkeit.“ Er aber beantwortete die eigene Frage: „Gott wohnt, wo man ihn einlässt.”
Chassidische Geschichte


„Die Welt ist mir geliehen – zum Segen für die anderen und für mich selbst.“
Unbekannter Autor


Die meisten Sorgen, die ich mir gemacht habe, waren nicht gerechtfertigt.
Alte Weisheit
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